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Das Fahrrad ist mehr als nur ein wieder in die Mode gekommenes Fortbewegungsmittel – es ist Leidenschaft.

Natürlich gibt es diese ganzen Prenzlbergerökoschwaben, die ihre Lastenräder mit Kindern beladen, Szenies die ihre sündhaften teuren Fixies von der Stange stylisch durch die Stadt schieben und den umwelt- und gesundheitsbewussten Berliner, der sich lieber auf zwei Rädern von A nach B bewegt um Umgebung, Menschen und alles in sich aufzunehmen. Aber das ist die unspektakuläre Seite dieser einfach, wie genialen Konstruktion.

Auf der anderen Seite stehen die Kuriere, Hobbysportler und Technikfans. Es gibt eine kleine aber eingfleischte Szene der Radballer. Kuriere die in Wettkämpfen überall auf der Welt bis auf letzte kämpfen und danach glücklich und vereint feiern. Rennradler die erst zufrieden sind, wenn der Geist den Körper bezwungen hat, Cyclocrosser und Mountainbiker die Spass dran haben, mit einer Zentimeter dicken Schlammschicht aus dem Wald zu kommen. All jene, für die das Fahrrad keine Modeerscheinung ist. Jene die den Sport lieben, leben und ein Lebenselexier ist. Die sich nicht von einer Geschwindigkeitsbegrenzung stoppen lassen und zufrieden lächeln, wenn sie ein PKW mit 70links überholen.

Ich bin froh, mich zu der „bekloppten“ letzten Gruppe zählen zu dürfen.

Das ganze hab ich während der Mittagspause geschrieben, als ich mich über folgende Artikel gefreut
http://m.spiegel.de/sport/sonst/a-807974.html#spRedirectedFrom=www

und geärgert
http://www.sueddeutsche.de/auto/urbane-mobilitaet-das-rad-der-weisen-1.1253229

habe. Daher möchte ich ein Bild des Entwurfs nicht vorenhalten.

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