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Im November bekam ich die Meldng, dass die Murphys im Januar in Berlin spielen. Ich hatte sie bereits im April in München gesehen und hatte hier darüber berichtet. Es war damals ein super tolles Konzert. Ich stand in der dritte Reihe, es war anstrengend aber der Hammer.

Diesmal dachte ich, ich lern aus der Erfahrung. Freddy und ich platzierten uns eher mittig, bei den Vorbands noch ein sehr angenehmes Plätzchen.

Trotzdem „The Computers“ scheiße gemischt waren. Haben sie echt Spaß gemacht. Kleine Moshpits von 2-3 Leuten bildeten sich. Der Sänger zelebrierte nicht nur auf der Bühne, er feierte auch im Publikum. Genug Platz war ja noch.

Aus DKM 2012

http://www.youtube.com/watch?v=wZBG1tOvj74

Als zweite Vorband traten die Bouncing Souls auf. Ich nenne es mal gut gemachten Amerikanischen Highschool Punk. Nicht ganz mein Musikstil. Der Sänger hatte eine geile Stimme, konnte aber die Musik nicht wie der Rest der Band transportieren. Langsam wurde es tierisch eng, direkt vor mir war mittlerweile ein ganz ansehnlicher Moshpit. Ich finds geil, auf sowas steh ich ja auch.

Aus DKM 2012

http://www.youtube.com/watch?v=SPIilgpUS54

Letzte Umbaupause – oh man, es wurde jetzt echt eng. Die Stimmung wurde immer besser. Die ersten Takte und bumm. War ich wirklich klüger als beim letzten mal? Die halbe C-Halle war am Pogen. DKM rockt einfach. Unglaublich. Diverse Versuche, sich nach hinten durchzutanzen um kurz auszuruhen schlugen regelmäßig fehl. Dort wurde aufgrund des zusätzlichen Platzes (immerhin waren ja alle irgendwo vorne in dem großen Prügelhaufen) wesentlich aggressiver getanzt. Also zurück und weiter gehts.

Einigermaßen erfolgreich waren wir auch. Nur eine Brille wurde nicht wiedergefunden, selten wurde der Boden beim fallen berührt und Schuhe wurde auch ohne Verletzungen zugebunden. Das ist es auch, warum ich Punk und Metal so liebe. Alle sind gleich, eine große Familie und beim Konzert füreinander da. Es geht darum gemeinsam Spaß zu haben und ohne Verletzungen rauszukommen.

Aus DKM 2012

Bei den ersten Zugaben haben wir es nach vorn geschafft. 2. oder 3. Reihe. Perfekt, um sich am Ende mit auf die Bühne zu schieben. Traditionell wird sie erst mit anwesenden Frauen und beim letzten Song mit Kerlen gefüllt. Das hatte ich damals in München trotz der 3. Reihe nicht geschafft. Diesmal hatte ich schnell genug geschalten. Allerdings weiß ich im nachhinein nichtmehr, wie ich auf die Bühne hochgehüpft bin. Der Boden war etwa auf meiner Augenhöhe.

Aus DKM 2012

Die Situation wurde auch gleich genutzt um noch ein paar Bilder zu machen, eine Setlist vom Boden abzukratzen und für Freddy ein Plek zu stibitzen.

Aus DKM 2012

Am Ende war es gefühlt die totale körperliche Zerstörung. Körperlich war ich noch 2 Tage später fertig. Gelohnt hat es sich allemal. DKM sofort wieder live.

Die restlichen Bilder gibts hier:

DKM 2012
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