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Zum 4. mal hat die Berliner Berufsfeuerwehr und Polizei zum IndoorCycling eingeladen. Von 11 bis 17 Uhr sollten die Spiningräder nicht stillstehen.

Über Manuela aus der Berliner Rennradgruppe sind wir noch an zwei Startplätze gekommen die ursprünglich für Solofahrer gemeldet wurden. Ich muss gestehen, ich hatte da schon so ein bisschen meine Bedenken, ob ich das durchhalte. Spinning ist im Vergleich zum normalen Radfahren ja doch sehr anstrengend. Am Ende hab ich aber 5 von 6 Stunden durchgehalten.

Die erste Stunde lief noch ganz locker. Mit den Widerständen wollte ich es auch nicht gleich übertreiben. Ee standen ja noch 5 weitere an. Manuela meinte schon im Vorfeld zu mir, dass sie es wohl nicht lange aushalten wird. Sie hatte bisher dreimal auf einem Spinningbike gesessen und für sie war es schon konditionell anstrengend.Die Instruktorenteams wurden abwechselnd von den BF-Einsatztrainern und der Feuerwehr gestellt. Mit Ausnahme der 5. Stunde. Da war ein LesMilles Trainer dran mit einem etwas abweichenden Konzept, verglichen mit den normalen Tomahawk-Kursen.

Nach der 3. Stunde hatte ich mir eine Pause eingeplant. Der Veranstalter stellte für 5 Euro ein all you can eat Nudelbuffet. Vorher noch zur Massage. Traumhaft. So konnte ich auch ohne Probleme wieder losrollen. Die Runde mit dem LesMilles Trainer war echt hart und anstrengend. Trotzdem blieb das lächeln auf den Lippen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, wo ich bei äußerster Anstrengung nicht mehr lächeln kann – Radfahren ist eindeutig der richtige Sport für mich.Stunde zwei war schon anstrengender. Hinter mir saß da ein junger Mann der FF Staaken, mit einem gigantisch aussehenden Schweißtrieb. Der ganze Körper glänzte. Er konnte aber auch Powern, hatte er nur eine Stunde zu fahren. Für mich wurde es schon schwieriger den Puls unter Kontrolle zu halten. So war es dann eine der kleinen Freuden, wenn er in der Erholungsphasen unter 130 bpm fiel.

Trotzdem alle merklich erschöpft waren, wurde die Stimmung immer besser. Die Fahrer feuerten sich gegenseitig an, die Instruktoren stimmten Sprechchöre ein. Bei den letzten Takten der Musik klatschten und jubelten alle. Es fiel mir sogar schwer am Ende vom Rad zu steigen, weil es so riesig Spass und Freude gemacht hat.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto – duschen und ab nach Hause. Die Wunden sind heut weitestgehend geleckt.

Für weitere Infos und Bilder, klickt: http://www.bf-einsatztrainer.de/

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