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Für dieses Jahr stand  wieder der Marathon Lausitzer Seenland 100 auf dem Programm. Recht flache 202 km waren ausgeschrieben. Zusammen mit Michael, Steffen und Peter machte ich ich mich schon am Samstag Mittag auf nach Fürstenwalde. Nachdem beziehen der Zimmer und dem auschecken des Italieners am Marktplatz versuchten wir es mit erstmal Kultur und besuchten die örtlichen Einkaufsmöglichgkeiten, kurvten  (vierrädrig) durch die Innenstadt und bestiegen den Schlossturm. Eine kleine Runde auf dem Rad wäre uns lieber gewesen, aber es regnete und Straßen waren noch sehr nass. Als wir aber vom Turm kamen, zeigte dann der Blick auf den Regenradar, dass es für den Rest des Abends trocken bleibt. Zumindest von oben. Also rein in die Rennkluft und noch ab zum Startpunkt für die RTF. Immerhin 15 km standen dann auf der Uhr. Nochmal kurz zum Italiener, Pastaparty und ab ins Bett. Um 6 gibts Frühstück.

Wie sich am Morgen herausstellte, waren wir nicht die einzigen im Hotel, die den Marathon in Angriff nehmen wollten. Ein Pärchen und ein Einzelkämpfer waren auch noch am Start.

Um 7 Uhr gings dann in die Spur. Ca. 100 Rennradler machten sich auf, das künstliche geschaffene Lausitzer Seenland zu umrunden. Kontrollpunkt 1 nach ca. 30 km haben wir dann auch erstmal direkt ignoriert. Warum auch gleich anhalten, wenn man erstmal im Tritt ist? Zügig ging es gen Osten, mal auf breiten Straßen, mal auf guten und mal auf sehr schmalen Radwegen. Starke Regenfälle an den Vortagen haben jede Menge Dreck von den Bäumen geholt, so dass die Straßen teilweise sehr rutschig waren. Als wir an die kleine Spree kamen, stand diese tretlagertief über dem Radweg. Kein durchkommen beschlossen einzelne und so zogen alle anderen hinterher. Schnell die Zielort der nächsten Kontrolle ins Navi eingegeben und ab nach vorn. Gemeinsam mit einem ortskundigen navigierte ich einen ca. 30 Mann startkes Feld durch die Pampa.

Bis zur vorletzten Kontrolle funktionierte die große Gruppe auch ganz gut. Da haben sich dann alle unabhängig voneinander aufgemacht. Mit der Hoffnung die größere Gruppe noch einzuholen, schoben wir an. In Aeroposition und mit Kaffee gedopt stand ich fast die nächsten 40 Kilometer im Wind. Und häufig eine 40 auf dem Tacho. Einzelne Fahrer wurden kassiert, aufgenommen und mitgezogen. Fahrer kürzerer Distanzen direkt überrollt und am nächsten Kontrollpunkt hatten wir zumindest die 4 Cottbusser wieder. Mit denen wir dann bis ins Ziel gut zusammenarbeiteten. Auch hier wieder das gleiche Spiel. Fahrer aufrollen, einsammeln, ausspucken oder mitnehmen. Jetzt allerdings wieder etwas gemütlicher.

Bis auf Kleinigkeiten, war es wieder , wie auch im Vorjahr eine wunderbar organisierte Veranstaltung, die sich nächstes Jahr bestimmt wieder in meinem Rennkalender finden wird.

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