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So in etwa sieht das aus, in meiner beschaulichen Heimat. Mein eigentlicher Plan war, zum Frankenwaldmarathon nach Stockheim zu fahren. Aber der wurde ja schon vor knapp zwei Wochen durch meinen Sturz im Training und dem daraus resultierenden Schlüsselbeinbruch zunichte gemacht.

Nun hatte mich meine Tante aus Boblitz eingeladen, mich am Freitag Abend mit raus zunehmen (sie arbeitet ja auch in Berlin). Das Wetter war ja super. Also hab ich am Samstag das getan, was ich fast immer mache, wenn ich in Lübbenau und Umgebung bin. Einen Altstadtbummel. Meine alte Lieblingsbäckerei besuchen, wo ich schon als kleines Kind über die Ladentheke schielte. Zu meinem alten Lieblingsbootsverleih wandern, auf einen Kaffee. Und einfach tief die gute Spreewälder Luft einatmen. Das grün genießen und gucken was sicher seit meinem letzten Besuch verändert hat. Mit dabei war die Kamera.

Ein Kurzbesuch zum Augustäpfel auflesen im Garten meines Vaters stand dann am Nachmittag an. Leider waren die Johannis- und Brombeeren noch nicht voll gereift. Er hätte sonst keine mehr davon gesehen, in 2 Wochen. Die wären direkt in mir verschwunden. Für den Abend war dann das komplette Gegenprogramm zum Sport angedacht. In Bischdorf war am Wochenende Teichfahren, Samstag Abend Disko. Auf den Plakaten lasen sich die DJs sehr abenteuerlich. Ich muss auch zugeben, eher selten und dann sehr ausgewählt solche Veranstaltungen zu besuchen. Besonders schluckte ich bei „Ragow Reccordz“, stellte sich dann aber als harmlos heraus. Erfreulicherweise waren einige aus meinem Abijahrgang da, und so wurde gemütlich bei lauter Musik und dichtem Gedränge ein paar Bier vernichtet. Meine Mitfahrgelegenheit wollte aber nicht so zeitig wie ich los (da mir auch die Schulter schmerzte) und so machte ich noch eine kleine Nachtwanderung an der Landstraße entlang. Der klare Himmel und die Sterne… sowas vermisst man schon hin und wieder auch in Berlin.

Das eigentliche Teichfahren am Sonntag hab ich dann verpennt. Nur kurz zur Erklärung, es geht dabei darum, auf einem Brettersteg mit dem Fahrrad den Dorfteich zu überqueren. Der Steg ist so maximal 20 cm breit und damit es nicht zu leicht wird, sind Wippe, Bogen und Kurven eingebaut. Dafür war in Boblitz das ausschießen des Schützenkönigs. Also schlug ich Nachmittags noch dort auf Kaffee und Hopfengetränk auf.

Was bleibt von diesem Wochenende? Ein entspannter Start in die neue Woche, viele Mückenstiche und die Erfahrung „Dorfdisko“ sowie ein paar schöne Bilder.

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