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Freitag, später Nachmittag. Zusammen mit den restlichen Berlin-Pankow-Racers und dem Garmin-Schorsch sitzen wir im RE Richtung Hamburg. Das Ziel war klar, eine kleine Pension in Altengamme. Der Grund auch. Um morgen zeitig aufzustehen und zurück zu fahren.

Andere Mitfahrer, mit Fahrrad, fragten, warum? Warum? Weil wir können. Weil wir wissen wollen, was geht. Weil wir die Herausforderung lieben. Denn, wer weiß schon, was Mitte Oktober für Wetter ist?

Quer durch Hamburg Bergedorf

Es regnet noch. Doch für Samstag sollte anderes Wetter kommen. Um 5:20 klingelte der Wecker. Hochkommen, in die Radklamotten (Wie kalt ist es, wieviele Schichten? Wie warm wird es? WAS ZIEH ICH NUR AN?) Um 10 vor 6, Abfahrt, zum 500m entferten Start. Da ist es schon brechend voll. Eine unglaublich bunte Truppe schlägt sich vorläufig den Bauch am Frühstücksbuffett voll. Der verstohlene Blick auf die Uhr, wie lange haben wir noch? 6:46 solls losgehen!

Obligatorisches Teamfoto

Draußen treffe ich noch Harald Legner. Erkannt am Matzmate CyclingCap. Er ist extra rausgekommen, um sich den Start der Randonneure anzuschauen. Und ein paar Fotos zu machen. Schon geil, Support von Bekannten da zu haben. Im zappendustern geht es dann los. Immer der aufgehenden Sonne entgegen. Es ist einfach fantastisch! Einer der zauberhaftesten Momente des Tages, der viel zu selten bewusst wahrgenommen wird.

Der Sonne entgegen. Noch Fragen warum?

Entspannt kurbeln wir in den Tag hinein, sammeln andere Fahrer auf, überholen, werden überholt. Zeit wird hier nicht auf den ersten Metern gesammlt. Der Weg ist lang. Irgendwann, wesentlich später als erwartet, sammelt und Georg mit seiner Truppe auf. Einige km geht es zusammen weiter, aber unsere 2 Zwangspausen aufgrund von Pannen, will er nicht abwarten. Ihn treibt es voran. Wir treffen sie noch kurz in Dömitz, beim Checkpoint und in Havelberg, wo wir nochmal Pause machen.

Kurz nach Dömitz sammeln wir auch Stefan auf. Er ist als Einzelstarter unterwegs und freut sich über die willkommen Abwechslung. Er wird uns bis fast zum Ende begleiten, er uns und wir ihn motivieren. Die Fahrt selbst… Wald, Wiesen und Kuhweiden. In Endlosschleife. Zwischendurch eine Allee, kilometerlang, ein Dorf, eine Stadt, und dann wieder von vorn. Das Wetter hält die Laune hoch. Der permanente Wind macht immermehr zu schaffen. Aber die Wechsel laufen fließend, die Gruppe harmoniert, hört aufeinander.

Radwege

In einer Reihe gegen Wind!

Die letzten Kilometer hieß es dann Tempo bolzen. Wir wollten die 10h Brutto. Und, tadaa, Punktlandung. 16:46 sind wir auf dem Hof in Gatow. Noch ne Wurst und ein Bier mit dem Team und den Westwind-Riders.

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