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Heute sollte es gen Niederfinow gehen. Das Schiffhebewerk ist immer wieder ein tolles und beliebtes Ziel. Eigentlich noch beliebter bei den Berliner Rennradfahrern ist das Gasthaus „Zur Schleusentreppe“ mitsamt Wirtin Frau Kühn. Tolles Essen, tolle Bedienung und immer eine nette Atmosphäre.

Auf dem Hinweg folgte ich dem Lila-Band auf meinem Garmin, dass mich durch viele wunderschöne, verschlafene Dörfer führte. So verflog die Zeit recht schnell. Kirche hier! Altes Bauerngut da! Zwischendurch noch eine Obstplantage, Felder oder Wald. Mit einem leichten Schiebewind, war die Fahrt ein Genuss. Der Blick auf die Windräder machte mir aber schon etwas Magenbeschwerden. Ich musste ja auch wieder zurück.

Da ich gut im Zeitplan lag, stoppte ich kurz am Hebewerk. Auch wenn ich schon öfter da war. Dieses Stahlmonstrum ist immer wieder beeindruckend und einen Besuch wert.

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So war ich gegen 13:15 beim Gasthaus und wollte gerade reingehen, da sah ich schon Micha in seinem Auto anbrausen. Da er gerade krank geschrieben ist, fragte er gestern, wann ich denn da wäre. So aßen wir entspannt zusammen Mittag, plauschten über die Vättern nächstes Jahr und genossen Frau Kühns Gastfreundlichkeit. Leicht verwundert war sie schon, zu dieser Jahreszeit einen Radfahrer bewirten zu dürfen.

Die Rückfahrt begann mit einem kleinen Schauer. Es war ja den ganzen Tag bedeckt und grau. Und es schauerte weiter. Nicht lange aber immer mal kurz. Dazu noch der Gegenwind und die recht zeitig einsetzende Dunkelheit. Da macht Radfahren nicht besonders Spass und ich entschied mich, in Bernau die Bahn zu nehmen. Im Endeffekt nicht schneller, aber die Moral war am Boden. Der Blick auf die Karte am Ende sagte mir, max. 15 km gespart. Das ärgerte mich dann schon. Aber was solls. Gesundheit geht vor!

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