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Heute ging ey ins Kino. Mit den Velodelightlern, BCC-Mitgliedern und Trikot-Trägern. Radverrückten und Radprominenz aus Berlin. Irgendwie ein großes Klassentreffen + ein paar aus der Fixie-Szene. Gezeigt wurde“ It’s all about…“

Ein Film über Sportler, die das Rad fahren leben. Die erst warm werden, wenn wir schon fertig sind. Die gefühlt unmenschliche Strapazen ertragen.

Vorweg erzählten die beiden Filmemacher noch, wie sie überhaupt zum Ultracycling kamen. Sie hatten noch nie was mit Radfahrern zu tun vorher. Sie berichteten von der Vorgehensweise, was sie wann gemacht haben, wo und ein bisschen wie.

Der Film selber war sehr bildgewaltig. Die Einspieler zu den einzelnen Veranstaltungen und Personen wunderbar mit den den wichtigsten Informationen verbunden. Das ganze kam vielleicht etwas esoterisch daher. Aber das ist Geschmackssache. Mir hat es gefallen. Auch wenn mir zu manch einem Fahrer oder Rennen noch Hintergrundinfos fehlten. Sowas wie zum Beispiel: seit wann genau fahren sie, wie viele Starter, DNFs, Finisher und so.

Ich selbst saß fast die ganze Zeit da und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. In meinem Kopf formulierten sich langsam Ziele, verbunden mit etwaigen Jahreszahlen. Einzelne Personen meinten, es ist grob fahrlässig, mir diesen Film zu zeigen! Motivierendes Kopfkino, und die „In-Your-Face! Sportlehrer“ Fantasie (wirklich sportlich war ich damals nicht). Patrick und ich tauschten zwischendurch kurz ein paar Pläne für das nächste Jahr. Alles eher lang und weit.

Ich kann den Film so wie er ist uneingeschränkt empfehlen. Als Einstieg in die Szene. Um zu sehen, was man machen kann, aber nicht muss. Als Motivation, um gut über den Winter zu kommen. Als Motivation, überhaupt Ausdauersport zu betreiben.

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