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Heute Abend habe ich mir den Spass gegeben, mit den Kundenberatern von T-Mobile und Telekom zu telefonieren. Mit ersteren, weil ich nicht einsehe, dass Neukunden besser gestellt werden, als Bestandskunden, mit letzteren, weil ich endlich mal meine Festnetznummer kennenlernen wollte. Und die Rechnungen der letzten 1,5 Jahre.

Aber fangen wir mit den Damen und Herren von der 2202 an. Oder noch früher, einem Kundentalk im T-Punkt. Denen gehe ich schon ganz gern regelmäßig auf die Nerven. Ich will eigentlich nur meinen Vertrag dahingehend ändern, dass ich die SMS-Flat nicht mehr extra löhne und die restlichen Vorteile meines Vertrages noch habe. Für Neukunden gibt es das. Als Gesamtpaket, für den gleichen Preis, den ich jetzt zahle. Sonderlich freundlich war der nette Herr am anderen Ende der Leitung nicht. aber okay. Er war recht fit und erklärte mir, zwar widerwillig, das Wechselsystem 3 mal. Auf mehrfache Nachfrage, warum Bestandskunden hier aktiv schlechter gestellt werden, es keine Möglichkeiten gibt und überhaupt gab es nur Standardantworten. Die von oben eingehämmerte Corporate Identity. „Wir haben die Anweisung… “ und „Bitte melden sie [dann und dann] nochmal.“ Er erklärte mir was von August 2014. Dem nächsten regulären Termin der Vertragsverlängerung. Okay, leicht genervt, sauer beendete ich das Gespräch.

Im nächsten Schritt wollte ich endlich mal das Kundencenter für meinen Festnetzanschluss freischalten. Wenn das mal einfach wäre. Also die 0800 3301000 angerufen und einen wirklich freundlichen und kompetenten Mitarbeiter erwischt. Nach 10 Minuten Warteschleife. Leicht verwundert über meine Frage fanden wir über meinen Mobilfunkvertrag und die Adresse die Festnetznummer samt entsprechender Kundennummer heraus. Nebenbei erklärte er mir, dass es ja das es ja den neuen IP-basierten Telefonanschluss gibt und ich dort ohne Mehrkosten eine 16.000er Leitung anstelle einer lahmen 2.000er hätte. Nebenbei buchte er mir noch die Extrakosten für einen angeblich noch vorhandene E-Mailkonto und irgendein nutzloses Sicherheitspaket heraus. Es ist ja nicht so, dass ich das schon vor etwa einem halben Jahr (oder noch eher?) getan hätte. Er war auch gleichzeitig der erste! Telekommitarbeiter, der mir sagte, dass Standalone-Tarife eine Marktlücke sind. (Und ich hab ja drei von der Sorte in der Familie…) Zusätzlich erklärte auch er mir auf Nachfrage noch einmal das Vertragsanpassungssystem der T-Mobile. Mit einer anderen Schlussfolgerung als der T-Mobile-Service-Berater. Und er sagte noch, ich solle doch mal meine Festnetzkundennummer dort hinterlegen. Das würde nocheinmal zwei Euro sparen.

Ende vom vielen Telefonieren? Es lohnt sich, den Kundenmitarbeitern einfach mal nerven. Ich hab 8 Euro gespart, weil ich die zwei dämlichen Zusatzpakete, die ich nie bewusst gebucht habe endlich aus dem Vertrag geboxt hab. Habe ab dem 6. Dezember 2012 eine schicke, schnelle 16.000er Internetverbindung und zwei weitere Festnetzrufnummern. Ist ja nicht so, dass ich ein Festnetztelefon besitze… Jetzt muss ich ebenfalls nur noch einmal kurz den T-Mobile-Leuten anrufen und spare nochmal 2 Euro, weil ich ja Mobil und Festnetz-technisch bei der Telekom bin. So hab ich zumindest die 10 Euro, die ich haben wollte. zwar nicht so, wie geplant, aber die hole ich mir dann im März.

Der neue IP-basierte Anschluss hat übrigens noch einen wirklich interessanten Vorteil: Er ist nicht Standortgebunden. Also wenn ich jetzt in den Urlaub fahre (innerhalb von Deutschland), schnappe ich mir meinen Router und stöpsel ihn da an. So bin ich mit meinem Internetanschluss online und unter meiner (nicht genutzten) Berliner Rufnummer erreichbar.

Wenn mir jetzt jemand ein altes Festnetztelefon spenden will, meine Mutter wird es danken, denn dann kann sie mich endlich wieder anrufen. Ohne Kostenfalle und ohne, dass ich zurückrufe, weil ich ja die Festnetz-Flat habe.

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