Aus aktuellem Anlass und weils mich momentan bei den frühen Ausfahrten im Jahr etwas anstinkt, möchte ich ein paar Worte zum Ausfahren in der Gruppe verlieren. Weil so schwer ist das ganze nicht und mit ein bisschen Konzentration ist nichts unmöglich.

Zu den Grundregeln, Handzeichen, Formationen und so hat Patrick Reißig in seinem Blog eine gute Artikelserie gebracht, die ich jedem nur ans Herz legen kann.

Unbenannt

Ich möchte eher auf das Gruppen leiten hinaus. Über E-Mailverteiler, Facebookgruppen und sonstige Kontakte kommt oft schnell mal eine Gruppe zusammen. Nicht nur die üblichen fünf, sechs Leute, mit denen man oft zusammen fährt. Deren Verhalten im Feld man kennt, auf die man sich verlassen kann. Neue Leute sind immer gern willkommen.

Was ich nicht gern sehe, was bei vielen auch nicht mehr selbstverständlich ist, ist das fahren OHNE Helm. Er rettet Leben, er hat mich letztes Jahr vor schwereren Verletzungen bewahrt. Also aufsetzten! Je nach Gruppenleiter kann dir hier auch mal das mitfahren versagt werden. Was ich legitim finde.

Klare Ansagen vorne weg. Der Treffpunkt und die Startzeit sind klar? Alle sind da? Dann nehmt euch den Moment und sprecht kurz. Hier kann man noch kurz Besonderheiten zur Strecke erklären. Viele fahren ja mit einem GPS-Gerät und haben einen Track, gibts Änderungen? Spezielle Kurven? Bitte hier bescheid geben. Einen GPS-Track oder eine detaillierte Streckenbeschreibung vorab ist immer hilfreich und schnell in einschlägigen Portalen zusammengeklickt. Genauso finde ich kurze Rücksprache zum Tempo, zur Formation (Einer- oder Zweierreihe ist typisch) zum Verhalten an Ampeln und Kreuzungen möglich.

Worauf man dann achten kann, und das kann wiederum jeder, ist dass nach Möglichkeit mit den Lenkern auf gleicher Höhe gefahren wird.

Für einfache Trainingsrunden finde ich Tempoansagen von 30 auf Anzeige oder 32 oder wir auch immer, je nach gewünschter Intensität, für angebracht. Daran möge man sich dann halten. Wenn die vorderste Reihe aus dem Wind geht muss nicht gleich das Tempo um mehrere km/h angezogen werden. All-out fahren kann man im Rennen oder bei Renntestfahrten (RTFs) oder alleine. Das hat, für mich, in Trainingsrunden in der Gruppe nichts zu suchen. Da ist ein bisschen Disziplin angesagt.

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