So ließen sich die 5 Tage Trainingslager mit Höhenpunkt – Höhenfitness in Berlin eher beschreiben. Das passt zumindest besser als Trainingslager. Mein Kontakt zu Höhenpunkt hab ich Ronny von Laktat³ zu verdanken. Er fragte irgendwann mal an, ob ich Lust hätte, dort als Guide mit zufahren. Guide – was muss ich tun? Achso, Überblick behalten und navigieren und ein bisschen Tipps und Tricks verraten. Gut. Das kann ich. Zugesagt!
Blieb erstmal nur ein Problem. Ich kannte mich im Fichtelgebirge so gar nicht aus.
Also hieß es erstmal fröhlich GPSies wälzen. Da muss es doch was geben. Und siehe da, es gab nicht viel. Aber immerhin ein paar Anreize um Strecken zusammenklicken zu können.
So viel zu meiner allgemeinen Vorbereitung. Da die Teilnehmer überwiegend aus Höhenpunktkunden und zwei weiteren Berlin Trikot Rennradbuddys ließen wir uns einfach mal überraschen. Und Überraschung, wir hatten Spass.
 
Samstag am späten Nachmittag trudelten dann so langsam alle ein. Die Lofts im Funkloch Vordorfer Mühle wurden bezogen und die erste grausame Festtellung gemacht. Nein, nicht das Problem, mit dem mangelnden Internet. Bis zum ersten Kaffee müssen wir morgens aufstehen, rausgehen und 200m laufen! Leicht panisch versuchten wir das letzte Auto, dass noch unterwegs war zu erreichen. Doch kein Glück. Sie waren quasi schon auf dem Parkplatz. Bei Schnipo und Bier gabs dann eine Kennenlernrunde und die Überlegungen, wo es am Sonntag hingehen soll.
Mehr so ins blaue hinen wurde eine Route zusammengeklickt. Montag – auf zum Rappl. Wir wollen Kuchen!
 
Aber der muss erarbeitet sein. Keine Aussicht auf Kaiserwetter, morgens noch leichter Regen und vor allem nasse Straßen! Das ist doch kein Wetter.Aber kneifen gabs nicht! Nach ausgiebigem Frühstück, kannenweise Kaffee und Gruppenfoto saßen alle gut verspätet um viertel nach elf auf ihren Rädern. Mit mangelnder Ortskenntnis und zwei Navis ausgestattet fuhren wir immer der lila Linie hinterher. Dank mangelnder Ortskenntnis aber vor allem immer hoch und runter. Gut, deswegen waren wir hier. Aber so ein kleines Flachstück zum einrollern wäre doch ganz nett gewesen, oder?! Gleich am ersten Hügel zeigte sich das breite LEistungsspektrum in der Gruppe. Vom absoluten Rennradneuling bis zum erfahrenen Triathleten war alles dabei. Also oben immer schön warten. Als Guide mal vorn, mal hinten und mal mit dem anderen Guide Vollgas den Berg hoch. Irgendwie haben wir alle bis zur Konditorei bekommen.

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Einmal Kaffee und Kuchen für alle – einmal die Theke leer räumen, bitte. Und dann weiter im Text!
So in der Art spielte sich das die nächsten drei Tage dann auch wieder ab. Versuchen um 11 bzw. um 10 auf dem Rad zu sitzen, Berge hoch, sammeln, Berg runter, Bäcker. Mit dem unterschied, dass wir uns dann unterwegs in zwei Gruppen teilten. Dabei ging es noch einmal zu Rappl und einmal Richtung Tschechische Grenze.
Den Traum aller Träume gabs dann wieder in der Pension. Die ersten zu Hause hatten den Arbeitsauftrag die Sauna anzuschmeißen. Greifen sie ein kalten Alkoholfreies, gehen sie nicht über Los, ziehen sie nicht 4000 Mark ein und direkt in die Sauna. 2 Durchgänge, Dusche, Abendessen. Filmchen oder Vortrag zur Leistungsmessung und ab ins Bett. Müde und kaputt waren alle, den Rest hat das Bier erledigt, dass wir den Franken weggetrunken haben! Bei den Preise hatten wir auch keine andere Möglichkeit!
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Zum Schluss muss ich, sicherlich auch im Namen aller Beteiligten, ganz herzlich dem Ronny Hartz danken. Er hat uns mit Nutrixxion-Produkten (Gels, Riegel und auch was zu trinken), ein paar Ersatzteilen und so versorgt. Ob die Testgeräte von Garmin auch über ihn kamen, weiß ich nicht so genau. Auch dafür sei Dank gesagt. Und vor allem Danke an Grischa und Ralle, dafür das ihr mich mitgenommen habt!
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Und nochwas: Was in Tröstau passiert ist, bleibt auch in Tröstau!
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