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Als Wintertraining habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, mir regelmäßig mächtig laktat in die Beine zu schießen und die kotzgrenze auszutesten. Was wäre dafür besser geeignet als Cyclocrossrennen. Mit der Offroadserie in und um Berlin stehen dafür sechs Trainingsrennen auf dem Plan, die es in sich haben.

Der erste Lauf fand am letzten Sonntag in Potsdam am Brauhausberg statt. Ein knapp 2km langer Parcours mit hohem trailanteil. Für mich, noch recht ungeübten und unerfahrenen Crossfahrer, eine kleine Herausforderung. Das Startfeld der Jedermänner meiner Altersklasse (Männer) umfasste etwa 20 bis 30 Leute. So genau war es nicht zu überblicken, da wir fast zeitgleich mit den Senioren losgeschickt wurden. Fast zeitgleich (also offiziell ein E Minute später) aber etwas chaotisch, da die beiden Startblöcke unsortiert da standen und es hieß „dann fahrt halt los!“

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Aufgrund des chaotischen Starts war ich von Anfang an, gefühlt sehr weit hinten im Feld. Der Trailanteil half nicht unbedingt dabei, sich nach vorne zu arbeiten, ohne unnötiges Risiko einzugehen. Zumal Leute vor mir waren, die die Strecke noch nicht abgefahren sind und somit die Runde nutzten um sich zu orientieren. Erst als daran ginge, dem Brauhausberg das erste mal zu erklimmen gab es Möglichkeiten zum überholen. Am Ende bin ich dort ganze sechs mal hoch, einmal schiebend. Normalerweise ist das auch eine downhill Strecke.

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In Runde zwei hat mich der Verlust der Kette kurz zurückgeworfen. In Runde vier mal es zum Traktionsverlust am Hinterrad und ich landete etwas unsanft auf dem Waldboden. Trotzdem habe ich mich durchgekämpft. Eine sonderlich gute Platzierung wurde es aber nicht (die Ergebnislisten sind auch noch nicht online). So wurde das ganze unter Erfahrung sammeln und Techniktraining verbucht. Persönliche Defizite konnte ich auch ausmachen.

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Jetzt heißt es erholen, Wunden lecken und weiter trainieren. Der nächste Lauf kommt und der wird garantiert nicht einfacher.

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