Neues Jahr, neue Runde, neues Glück.

Die Kilometerzähler haben wir alle genullt, Stunden mit Techtalk und Berichten mit anderen Bikern verbracht,  Kalender mit Daten gefüttert, der Herzdame freie Wochenenden abgequatscht und schlussendlich Trainingspläne gebastelt und Startgelder überwiesen.

Kurz, die kommende Saison ist schon so gut wie vorbei. Und hat noch nicht einmal so richtig begonnen.

Für mich heißt das dieses Jahr wieder alles auf eine Karte. Alles auf ein Event. Wieder nach dem Prinzip „höher, schneller, weiter“. Obwohl, schneller wird es wohl höhenmeterbedingt nicht. Denn davon  stehen gleich 12.000 bei der elbspitze im Weg. Und genau die sind es, die mich aktuell mit dem Ritzelrechner spielen und diverse Bikeshops wälzen lassen.

Die knapp 800km die zwischen Hohenmeter 0 an der Elbe und dem Gipfel am Ende der Speikogelumrundung stehen machen mir zurzeit noch weniger Sorgen. Das kann ich. Das habe ich mit den gut 600km der Fichkona letztes Jahr schon gezeigt. Da wäre auch (im Nachhinein betrachtet) noch etwas Luft nach oben gewesen. Aber da ging es auch tendenziell eher bergab. Die Ausläufer des Erzgebirges und Wellen on Mecklenburg ließen sich recht easy wegtreten. Aber beim Frankenwald Radmarathon bin ich dann doch teilweise an technische und körperliche Grenzen gestoßen. Die Übersetzung war zu fett und kostete auf Dauer zu viel Energie.

Und nun geht es straight in die Alpen. Mit Standardkurbel und kurzem Schaltwerk? Das wäre ziemlich bescheuert, findet ihr nicht?

Also stehen zwei Optionen im Raum.

1. mittellanges Schaltwerk mit 32er Ritzel. Hat jemand Pizza bestellt? Da rebelliert meine innere Stylepolizei.

Okay, viele Pro’s fahren mittlerweile auf den harten Bergetappen so ein Setup. Vorwiegend, weil sie wohl nicht auf die Vorzüge des 53er (plus) Kettenblatts verzichten wollen. Aber trotzdem…

2. Eine Kompaktkurbel muss her. So mit einer 52/36 oder so. Da wäre auch in der Ebene noch genug bumms da. Und den anderen wird nicht schwindelig, wenn sie deine Trittfrequenz beobachten. Gleichzeitig kann man auch noch mit schonenden Frequenzen die Berge in Angriff nehmen.

Noch bin ein ich ratlos. Zum einen, welche Variante das Budget mehr schont. Und was langfristig mehr Sinn macht.

Wozu tendiert ihr? Was würdet ihr umbauen? Was ist praktikabler… Nicht ist Zeit. Ich bin dann erstmal trainieren. Und bei den Berliner Sixdays.

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